Herausforderungen
Vor dem Etikettieren musste das Schenkelmass der Clips präzise vermessen werden, um das Etikett korrekt auszurichten. Die Positionierungstoleranz für das Etikett lag bei ±0.1 mm. Zusätzlich musste die Einmaligkeit der Etikettennummer über ein Kamerasystem geprüft werden. NIO-Etiketten und NIO-Teile sollten zuverlässig erkannt, dokumentiert und ausgeschleust werden. Die Validierung der Software war ebenfalls gefordert.
Unsere Lösung
Die Clips werden als Schüttgut über eine Zuführeinheit vereinzelt und prozessgerecht bereitgestellt. Während des Etikettierens werden die Clips über drei Achsen exakt fixiert. Das Etikett wird vor dem Applizieren auf einer Vakuumplatte in zwei Achsen ausgerichtet, um die geforderte Positioniertoleranz sicher einzuhalten. Zwei Kamerasysteme prüfen sowohl das Schenkelmass als auch die Etikettennummer. NIO-Teile werden aktiv ausgesondert. Für die Etikettenprüfung wurde ein eigenes Steuerungsmodul mit validierter Software integriert.
Besonderheiten
Die Kombination aus hochgenauer Fixierung, zweiachsiger Etikettenausrichtung und kamerabasierter Doppelprüfung ermöglicht eine reproduzierbare Etikettierqualität im Zehntelmillimeterbereich. Durch die validierte Software und die klare NIO-Strategie ist das System für industrielle Anwendungen mit hohen Qualitätsanforderungen bestens geeignet.
Prozesse
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Etikettieren